Stattluft #2
Die neue Ausgabe von Stattluft ist online, inkl. einer kurzen Kolumne von mir.
Die neue Ausgabe von Stattluft ist online, inkl. einer kurzen Kolumne von mir.
Ich habe ganz vergessen, hier auf den Launch von Stattluft hinzuweisen. Stattluft ist ein neues Magazin von und für Studierende und eigentlich für alle. Stattluft erscheint in seiner ersten Ausgabe mit Fokus “Absturz” online, das Magazin soll aber bald auch in Print erscheinen. In der ersten Ausgabe findet sich unter anderem ein Artikel von mir mit dem Titel “Harvard verliert 8 Milliarden: Uni-Finanzkrise auch bei uns?”:
Die Finanzmarktkrise ist unlängst zur globalen Wirtschaftskrise geworden. Die Universitäten Zürich und St. Gallen und die ETH Zürich blicken noch in eine einigermassen sichere Zukunft. Doch die Studierenden an staatlichen US-Unis leiden bereits unter der aktuellen Konjunktur.
Soeben wurde auf der Website des Liberalen Instituts ein Artikel von mir mit obigem Titel veröffentlicht:
Tags: besetzungen, hochschulbildung, privatisierung, proteste, universitätenDie jüngsten Proteste an den Universitäten haben europaweit wohl eines erreicht: In den Vorlesungs- und Seminarpausen tauschen die Studierenden ihre Meinungen aus zu den Vor- und Nachteilen des Studiums. Dadurch öffnet sich ein Fenster für ein Nachdenken darüber, wie ein ideales Hochschulsystem aussähe.
…kriegt sein Fett weg in meinem Artikel “Wenn die Bürgerlichen den Staat verehren” auf Seiten 7-8 der Sonderpublikation “Ein Land laviert. Was ist los mit der Schweiz? 13 Autoren suchen eine Antwort” der Schweizer Monatshefte:
Der Staat ist auch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Das ist nicht nur der Erfolg der Linken. Auch die Bürgerlichen haben wacker mitgewirkt. Eine Kritik bürgerlicher Politik aus liberaler Sicht.
Abonnenten der Schweizer Monatshefte und weitere ausgewählte Persönlichkeiten sollten die Sonderpublikation in den nächsten Tagen im Briefkasten finden.
Zwei Zitate aus dem Artikel “What Makes Us Happy?” der Juni-Ausgabe des Atlantic über eine Langzeitstudie über das Glück:
[1.] There was a best-selling novelist [in the Grant Study] (not, [the study's longtime director George] Vaillant has revealed, Norman Mailer [...]).
[2.] But [he] still had a beautiful sense of humor. “One of the most perplexing and charming people I have ever met in my life,” [his] friend said. [His] obituary made [him] sound like a hell of a man—a war hero, a peace activist, a baseball fan.
Und nun zwei Zitate aus dem Artikel “Projekt Ewiges Glück“, welcher letztes Wochenende in der NZZ am Sonntag veröffentlicht wurde und sowohl stilistisch wie auch inhaltlich nicht viel mehr als den Atlantic-Artikel wiederkäut:
[1'.] Schriftsteller Norman Mailer soll einer der «Grant Men» gewesen sein.
[2'.] Trotz alledem stand in seiner Todesanzeige, dass er «a Hell of a Man» war, mit einem wunderbaren Humor und einem unschlagbaren Charme.
Und jetzt nochmals die Zitate aus dem Atlantic-Artikel mit entsprechend hinzugefügten Hervorhebungen:
[1.] There was a best-selling novelist [in the Grant Study] (not, [the study's longtime director George] Vaillant has revealed, Norman Mailer [...]).
[2.] But [he] still had a beautiful sense of humor. “One of the most perplexing and charming people I have ever met in my life,” [his] friend said. [His] obituary made [him] sound like a hell of a man—a war hero, a peace activist, a baseball fan.
Beim Wiederkäuen wird freilich stets verändert, was vorne hineinkommt. Dass hier hinten offensichtlich Falsches herauskommt, ist aber peinlich.
Tags: atlantic, journalismus, nzz am sonntagMit gewissem Vergnügen habe ich soeben festgestellt, dass die Domain derfreiemarkt.ch, unter der ich einst ein Blog geführt hatte, nun zu einem “Blog über Indoor Growing” führt. Auf den ersten Blick sieht die Seite legitim aus, wenn auch nicht besonders aktuell oder gar inhaltsreich. Ich möchte aber nicht ausschliessen, dass sich das Blog eines Tages in eine Werbeseite verwandeln könnte, die unter anderem davon profitieren könnte, dass einige Websites noch auf mein altes Blog verlinken. Deshalb sei hier klargestellt, dass ich nichts mit dem zu tun habe, was derzeit unter derfreiemarkt.ch verfügbar ist und auch keinerlei Einfluss auf den Inhalt habe. Trotzdem bin ich freilich nicht ganz unfroh darüber, dass die Domain nicht etwa von Anti-Hanf-Aktivisten registriert wurde.
Tags: in eigener sacheUnter dem Titel “Piraten und ‹Piraten›: Gedanken zum Urheberrecht” ist seit heute ein Artikel von mir verfügbar auf der Website des Liberalen Instituts:
Tags: liberales institut, the pirate bay, urheberrechtNicht nur vor der Küste Ostafrikas wird derzeit schweres Geschütz gegen Piraten aufgefahren. Ein schwedisches Gericht hat im April die vier Betreiber der Website «The Pirate Bay» in erster Instanz zu einer einjährigen Haftstrafe sowie einer Schadensersatzstrafe von 30 Millionen Schwedischen Kronen (4,14 Millionen Schweizer Franken) verurteilt. Anders als im Fall der kriminellen Seeräuber Somalias wird den schwedischen «Piraten» nur Beihilfe zur schweren Urheberrechtsverletzung vorgeworfen. Das hohe Strafmass gegen Betreiber einer Website zeigt, dass im heutigen Informationszeitalter die Gesetzgebung im Bereich des Urheberrechts überdacht werden sollte — nicht nur in Schweden.
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Monatshefte ist mein Kommentar zum Bankgeheimnis nun (in leicht abgeänderter Version) auf der Website des Liberalen Instituts verfügbar.
Tags: bankgeheimnis, bankkundengeheimnis, schweizer monatshefteDer nächste Liberale Gesprächskreis findet am 13. Mai statt zum Thema “Armee und Wehrpflicht aus liberaler Optik”:
Viele Liberale fordern wenn nicht direkt die Abschaffung der staatlichen Armee so zumindest die Abschaffung der Wehrpflicht. In der Schweiz gibt es noch beides, was jährlich sowohl viele Steuermillionen verschlingt wie auch die Freiheit der Bürger einschränkt. Aber gibt es nicht doch eine Rechtfertigung dafür? Gibt es Alternativen? Wir wollen verschiedene Argumente zu diesen Themen diskutieren.
Ein Reader wird den Teilnehmenden im Voraus zugeschickt.
13. Mai 2009, 18.30-21.30 Uhr, Universität Zürich
Referent: Prof. Dr. Reiner Eichenberger, Universität Fribourg
Hier kann man sich anmelden. Anmeldeschluss ist der 13. April.
Tags: armee, liberaler gesprächskreis, wehrpflicht