Statt Luft Stattluft

Filed under: Deutsch — Matthias Jenny @ November 20, 2009, 4:05 pm

Ich habe ganz vergessen, hier auf den Launch von Stattluft hinzuweisen. Stattluft ist ein neues Magazin von und für Studierende und eigentlich für alle. Stattluft erscheint in seiner ersten Ausgabe mit Fokus “Absturz” online, das Magazin soll aber bald auch in Print erscheinen. In der ersten Ausgabe findet sich unter anderem ein Artikel von mir mit dem Titel “Harvard verliert 8 Milliarden: Uni-Finanzkrise auch bei uns?”:

Die Finanzmarktkrise ist unlängst zur globalen Wirtschaftskrise geworden. Die Universitäten Zürich und St. Gallen und die ETH Zürich blicken noch in eine einigermassen sichere Zukunft. Doch die Studierenden an staatlichen US-Unis leiden bereits unter der aktuellen Konjunktur.

“Für die Privatisierung der Universitäten”

Filed under: Deutsch — Matthias Jenny @ , 3:58 pm

Soeben wurde auf der Website des Liberalen Instituts ein Artikel von mir mit obigem Titel veröffentlicht:

Die jüngsten Proteste an den Universitäten haben europaweit wohl eines erreicht: In den Vorlesungs- und Seminarpausen tauschen die Studierenden ihre Meinungen aus zu den Vor- und Nachteilen des Studiums. Dadurch öffnet sich ein Fenster für ein Nachdenken darüber, wie ein ideales Hochschulsystem aussähe.

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Aus Schaden klug!

Filed under: Uncategorized — Matthias Jenny @ November 1, 2009, 8:11 pm

Seit wenigen Tagen ziert ein neues Buch des Liberalen Instituts meine Bibliothek. Dazu trägt nicht primär der von mir entworfene Umschlag bei, sondern vielmehr die Fülle an politökonomischen Einsichten, die zwischen den Buchdeckeln zu finden ist. Die Rede ist von Aus Schaden klug? Ursachen der Finanzkrise und notwendige Lehren, herausgegeben von Christian Hoffmann und Pierre Bessard:

Im Jahr 2008 stand das internationale Finanzsystem vor einem Zusammenbruch. Eine Flaute auf dem US-Immobilienmarkt hatte die grossen Investmentbanken, etablierte Geschäftsbanken und Versicherungen in den finanziellen Ruin getrieben. Die Kreditversorgung der Weltwirtschaft kam zum Stillstand. Wie konnte das passieren?

Die Politik kennt nur einen Sündenbock: die Gier und Irrationalität des entfesselten Kapitalismus. Weltweit brechen Regierungen in einen spektakulären Aktionismus aus — Billionensummen werden mobilisiert, um Banken zu verstaatlichen und Industrieunternehmen zu stützen. Die Zentralbanken öffnen ihre Geldschleusen weiter denn je. Doch ohne ein fundiertes Verständnis der Finanzkrise drohen vorschnelle Reaktionen nur weiteren Schaden anzurichten.

Renommierte Autoren werfen einen Blick hinter die Kulissen und zeigen auf, wie eine falsche Politik, regulatorische Fehlanreize und eine schlechte Geldordnung die Marktwirtschaft destabilisieren und Wohlstand vernichten. Ein echtes Umdenken ist notwendig, damit der Markt wieder nachhaltiges Wachstum sichern und Krisen vorbeugen kann.

Kritische Analysen und Stellungnahmen, die die Finanzkrise neu bewerten: Mehr Markt und Wettbewerb sind die einzigen Mittel gegen Geld- und Finanzkrisen. Es ist höchste Zeit, aus Schaden klug zu werden!
Mit Beiträgen von Roland Baader, Thorsten Polleit, Beat Kappeler, Pascal Salin, Michael von Prollius, Karen Horn, Rahim Taghizadegan, Daniel Kohler, Philipp Bagus und Robert Nef.

Bestellt werden kann der Sammelband hier. Für Studierende ist er sogar kostenlos.

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